Gesichtsteile und Gesichtsformen
📝Auftrag: Beschriftung
Beschrifte ein Portrait mit den wichtigsten 20 Fachbegriffen
Weitere Fachbegriffe:
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Adamsapfel – vorspringende Teil desSchildknorpelsim Kehlkopf
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Amorbogen / Cupidsbogen – M-förmige Kontur der Oberlippe
- Columella – Steg zwischen den Nasenlöchern
- Jochbein – seitliche Erhebung der Wange
- Naris – Öffnung der Nase (Nasenloch)
- Orbita – knöcherne Vertiefung des Auges (Augenhöhle)
- Philtrum – senkrechte Rinne zwischen Nase und Oberlippe
Gesichtsformen
Kein Gesicht gleicht dem anderen – aber fast jedes lässt sich einer von wenigen Grundformen zuordnen. Diese Formen zu erkennen hilft dir beim Zeichnen: Du weisst, wo du betonen, wo du vereinfachen musst.
Oval – Die klassische Porträtform. Stirn leicht breiter als das Kinn, Wangen sanft gerundet, nach unten hin schmaler werdend. Gilt in der Kunstgeschichte als «ideale» Gesichtsform.
Rund – Breite und Höhe sind fast gleich. Wangen sind die breiteste Stelle, Kinn weich und wenig markant. Wirkt jung und weich.
Herzförmig – Breite Stirn, hohe Wangenknochen, spitzes Kinn. Oft mit ausgeprägtem Haaransatz (Witwenspitze). Wirkt zierlich und ausdrucksstark.
Rechteckig / Länglich – Ähnlich wie quadratisch, aber deutlich höher als breit. Hohe Stirn, langer Kiefer, wenig Kurven.
Rautenförmig – Schmale Stirn und Kinn, breite Wangenknochen. Die Wangen sind die deutlich breiteste Stelle.
Trapezförmig – Schmale Stirn, nach unten hin breiter werdend, breiter Kiefer. Das Gegenteil des Herzgesichts. Wirkt geerdet und stabil, oft etwas schwer.
Dreieckig – Schmale Stirn, breite, markante Kieferpartie. Die breiteste Stelle liegt unten. Wirkt kantig und ausdrucksstark, manchmal dominant.
Länglich-schmal – Stirn, Wangen und Kiefer sind annähernd gleich schmal, aber das Gesicht ist deutlich höher als breit. Hohe Stirn, langes Kinn, wenig seitliche Kurve. Wirkt ernst, elegant oder asketisch.
Lösung:
Cate Blanchett: länglic-schmal
Scarlett Johansson: herzförmig
Chrissy Teigen: rundlich, oval
Kelly Clarkson: trapezförmig
Angelina Jolie: rechteckig
Tilda Swinton: länglich-schmal
Adele: rechteckig
Sabrina Carpenter: herzförmig
Demi Lovato: trapezförmig
Was macht ein schönes Gesicht aus?
Ein als „schön“ empfundenes Gesicht basiert oft auf einer Harmonie von Proportionen, Symmetrie, Hautbild und Ausstrahlung. Schönheit ist zum Teil kulturell geprägt, zum Teil evolutionspsychologisch verankert – unser Gehirn bevorzugt Gesichter, die ausgewogen, gesund und jugendlich wirken.
- Symmetrie
- Goldener Schnitt (Harmonie der Proportionen)
- Hautbild
- Ausstrahlung
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