Moodboard

 

📝 Auftrag 1:

Erstelle ein Moodboard mit folgenden Elementen:

  • Bilder von interessanten Absatzschuhen.
  • Visuelle Referenzen zum Gestaltungsthema (Food, Animal, Sport, ...)
  • Materialproben und Texturen
  • Farbpaletten
  • ....

 

Was ist ein Moodboard?

Ein Moodboard ist eine visuelle Ideensammlung. Es zeigt die Stimmung (Mood) eines Projekts – nicht das fertige Ergebnis.

 

Bildlich erklärt

Stell dir vor, du willst einen Film drehen oder ein neues Design entwerfen.

Bevor du startest, sammelst du:

  • Farben

  • Fotos

  • Formen

  • Muster

  • Schriftarten

  • Materialien

  • kleine Skizzen

Du klebst alles auf ein Blatt oder speicherst es digital zusammen.

→ Das ist dein Moodboard. Es zeigt: So soll es sich anfühlen.


Wofür ist ein Moodboard gut?

  • Es hilft dir, Ideen zu ordnen.

  • Es zeigt die Stimmung (z. B. düster, fröhlich, futuristisch, natürlich).

  • Es sorgt dafür, dass dein Projekt einen klaren Stil bekommt.

  • Andere verstehen schneller, was du meinst.

Wichtig zu verstehen

Ein Moodboard ist:

  • ❌ kein fertiges Kunstwerk

  • ❌ kein genauer Plan

  • ✅ eine visuelle Richtung

  • ✅ eine Sammlung von Inspiration

Merksatz

Ein Moodboard ist wie ein Gefühls-Kompass für dein Projekt.
Es zeigt nicht das Ziel – sondern die Richtung.

 

Arten von Moodboards

 

Collage-Moodboard

Klassisch und analog

  • Ausgeschnittene Bilder aus Magazinen

  • Fotos, Stoffe, Papier, Fundstücke

  • Geklebt auf Karton

→ Wirkt haptisch und experimentell.
→ Gut für schnelles, freies Arbeiten.

Raster-Moodboard

Strukturiert und ordentlich

  • Bilder im klaren Grid angeordnet

  • Gleiche Abstände

  • Wenig Überlappung

→ Wirkt ruhig, professionell, modern.
→ Ideal für Design-Themen.

Farb-Moodboard

Fokus auf Farbstimmung

  • Wenige Bilder

  • Klare Farbflächen

  • Farbfächer oder Farbpunkte

→ Zeigt vor allem die Atmosphäre durch Farbe.

Material-Moodboard

Fokus auf Oberflächen

  • Stoffe, Holz, Metall, Papier

  • Strukturen und Texturen

  • Fotos von Materialien

→ Wichtig bei Architektur, Mode, Produktdesign.

Typografie-Moodboard

Fokus auf Schriftwirkung

  • Unterschiedliche Schriftarten

  • Schriftgrößen und -stile

  • Kombination von Bild + Text

→ Gut für Poster, Logos oder Branding.

Konzept-Moodboard

Fokus auf Idee statt Stil

  • Symbolbilder

  • Metaphern

  • Skizzen

  • Stichworte

→ Zeigt Gedankenrichtung, nicht nur Optik.

Digitales Moodboard

Am Computer erstellt

  • Pinterest, Canva, Miro, Figma, PowerPoint

  • Sauber ausgeschnittene Bilder

  • Schnell veränderbar

→ Flexibel und einfach teilbar.

Moodboard erstellen – Schritt für Schritt

 

  1. Thema definieren
  • Was ist das Thema? (z. B. Aztekisches Ornament, Neon Fashion, Natur, Technik)
  • Welche Stimmung soll entstehen?
    → ruhig, kraftvoll, mystisch, futuristisch, verspielt?

Ohne klares Thema wird das Moodboard zufällig.

 

  1. Bildmaterial sammeln (Briefumschlag oder digitaler Ordner)

Sucht gezielt nach:

  • Farben
  • Mustern
  • Formen
  • Materialien
  • Details (z. B. Texturen, Linien, Kontraste)

Wichtig: Nicht nur „schöne Bilder“, sondern Bilder, die zum Thema passen.

 

  1. Reduzieren und auswählen
  • Nicht alles verwenden.
  • 6–12 starke Bilder reichen völlig.
  • Fragt euch:
    → Unterstützt dieses Bild wirklich unsere Stimmung?

Ein gutes Moodboard ist konzentriert, nicht überladen.

 

  1. Anordnen (Komposition)
  • Entscheid für eine Art von Moodboard
    • Collage, Raster, Farb, Material, Typografie, Konzept, Digital
  • Größtes Bild = wichtigster Eindruck
  • Ähnliche Farben nebeneinander
  • Wiederholungen bewusst einsetzen
  • Weißraum lassen

Das Moodboard selbst soll schon gestaltet sein.

 

  1. Ergänzen

Optional hinzufügen:

  • Farbfelder
  • Materialproben
  • einzelne Wörter (max. 3–5)
  • kleine Skizzen

Weniger Text – mehr Bildwirkung.

 

  1. Kurz erklären können

Am Ende sollte jede Gruppe sagen können:

  • Welche Stimmung zeigen wir?
  • Welche Farben dominieren?
  • Welche Formen sind typisch?
  • Was ist unser zentrales Element?

Wenn ihr das klar erklären könnt, ist das Moodboard gelungen.

 

Merksatz

Ein Moodboard entsteht durch:
Thema klären → gezielt sammeln → auswählen → bewusst anordnen → Stimmung sichtbar machen.

Formularbeginn

Formularende

 

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