Produkte schützen

 

📝 Auftrag 1

  • Mit welchen Materialien werden Produkte geschützt?
  • Welche natürlichen Produktverpackungen gibt es? 

 

3 Schutzebenen

 

Verpackungsdesign unterteilt sich in drei Schutzebenen, die Produktintegrität, Markenpräsentation und Logistik optimieren: 

  • Primärverpackung (direkter Produktkontakt), 
  • Sekundärverpackung (Bündelung/Marketing) und 
  • Tertiärverpackung (Transport/Lagerung).

Primärverpackung (Direkter Schutz): Steht in direktem Kontakt mit dem Produkt, schützt vor Verderb, Verunreinigung und dient der Kennzeichnung.

  • Beispiele: Joghurtbecher, Aludose, Blister, Parfümflasche.

Sekundärverpackung (Bündelung/Marketing): Umhüllt eine oder mehrere Primärverpackungen, dient der Verkaufsförderung, Markenkommunikation und zusätzlichem Schutz.

  • Beispiele: Faltschachtel um ein Parfüm, Karton um Joghurtbecher, Geschenkverpackung.

 

Tertiärverpackung (Transport/Lagerung): Fasst Primär- und Sekundärverpackungen zu Ladeeinheiten für den Transport zusammen.

  • Beispiele: Europalette, Stretchfolie, Umkarton/Container. 

 

Die Hierarchie gewährleistet, dass das Produkt sicher vom Hersteller zum Endverbraucher gelangt, während die Verpackung gleichzeitig als Marketinginstrument fungiert. 

Eggcellent – Packaging Design

 

📝 Auftrag 2

Packe ein Ei mit Karton so ein, dass es möglichst vor Stoss geschützt ist. Teste verschiedene Möglichkeiten aus.

 

5 Tipps für gutes Verpackungsdesign zum Schutz deines Produkts

 

1. Verpacke maßgeschneidert

Deine Verpackung muss zum Produkt passen – in Größe, Form und Schutz. So kommt deine Ware heil beim Kunden an und du sparst dir Reklamationen und Ersatzlieferungen.

2. Verwende Schutzeinlagen

Einlagen aus Karton verhindern, dass dein Produkt im Paket herumrutscht und kaputt geht. Besonders wichtig bei empfindlichen oder unförmigen Gegenständen. Vorteil: Sie sind recycelbar und brauchen wenig Lagerplatz.

3. Wähle die richtige Größe

Zu viel Leerraum ist gefährlich für dein Produkt und kostet unnötig Geld beim Versand. Deine Verpackung sollte möglichst passgenau sein. Wellpappe lässt sich gut an verschiedene Größen anpassen.

4. Überlade nicht

Jeder Karton hat eine maximale Belastungsgrenze. Verwende lieber mehrere kleinere Pakete als ein überfülltes – besonders bei wertvollen oder zerbrechlichen Produkten. So schützt du jedes Teil einzeln.

5. Teste deine Verpackung

Bevor du viel Material kaufst, probiere verschiedene Verpackungen aus und teste, welche am besten schützt. Überleg dir dabei: Wie wird mein Produkt transportiert? Was kann unterwegs passieren?