Raster als Designwerkzeug
Gute Piktogramme entstehen nicht zufällig. Sie folgen klaren Regeln. Designer wie Otl Aicher haben für die Olympischen Spiele 1972 in München jedes Piktogramm auf einem Raster aufgebaut. Das Raster legt fest, in welche Richtungen Linien verlaufen dürfen: horizontal, vertikal oder in einem festen Winkel von 45°. So entsteht eine einheitliche visuelle Sprache, bei der alle Piktogramme einer Serie zusammenpassen – egal ob Fussball, Schwimmen oder Leichtathletik.
Auch du wirst ein Piktogramm auf einem Raster entwickeln. Das Raster ist dabei kein Hindernis, sondern ein Werkzeug: Es hilft dir, aus einer Bewegung eine klare, lesbare Form zu machen.
Rastervorlagen
Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Rastervorlagen, welche sich für die Gestaltung von Piktogrammen eignen:
- kariert
- rautiert
- punktartig
- hexagonal/wabenartig
- ...
Auf dieser Webseite lässt sich gratis Vorlagen in unterschiedlichen Rastern generieren:
📝Auftrag: Nachbau Sportarten-Piktogramm
- Suche dir 3 Sportarten-Piktogramme von Otl Aicher in der Google Bildsuche.
- Speichere diese auf deinem Laptop ab.
- Bau diese 3 Piktogramme je in einem anderen Raster (kariert, rautiert, hexagonal, punktiert, ...) nach.
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